Ein fröhliches Beisammensein bei Grillwurst und Getränken zum Gedankenaustausch bis hin zu etwas  Binnenseemannsgarn tut immer gut, sagte sich Birigit und der RSVW - Vorstand stimmte dieser Art der Gemeinsamkeit sofort zu. Die Voraussetzungen waren wegen der gerade abgeschlossen 18ten OPTI Spaßtage durch das vorhandene große Zelt mit Bierbänken, sowie Luxus Dixi KLO ideal.

Sehr sehr positiv waren die vielen Helfer und Helferinnen, insbesondere am Sonntagmorgen zum Abbau und Aufräumen der Festlandschaft.

Samstag = Festtag

Die Urkunden der Optispaßtage sind verteilt , die Danksagungen ausgesprochen insbesondere an die Segellehrer Jacob Lübbe und Thorsten Nielsen mit Ihrem jungen Team aus Svantje, Sophie,Jan , Matz , & Leo. Die letzte Optiwurst wurde gegrillt ( siehe Bild oben ) und der mögliche Segelnachwuchs verabschiedet sich glücklich ins Wochenende.

Wenige Stunden später schmücken sich die Stehtische mit Vasen voller Gräser und Wiesenblumen, sowie Laternchen im Glas. 19:00 Uhr …. Große Leere …. Dem Orgateam um Birgit Berecke herum sind die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben.

  • Kommt denn Niemand außer uns ?
  • War all die Arbeit umsonst ?
  • War das Fest zu spontan angekündigt ?
  • Müssen wir das alles selber essen und trinken ?

Mit dem Öffnen der ersten Flasche Bier und dem ersten gezogenem Weinkorken queren fröhliche RSVW Mitglieder die untere Parkplatzkette, gefolgt von weiteren Segel- und Ruderfreunden.

Herausgerufene FRAGE :

  • Wo kann man das neue RSVW Ruderboot besichtigen ?
     
  • Klaro neben dem RSVW MOBOOT am Nordsteg.
  • Ein Prosit darauf und auf die Antwort, auf das Boot und wie das mit der Nutzung geregelt ist, nochmal ein Prost !

Es ist trocken und mäßig warm, daher wandern dank flinker Hände die Bierzelt Garnituren RUCK ZUCK ins FREIE und bilden eine ca. 25m lange Festtafel im Grünen.

Birgit hat Ihre Poolposition am Grill eingenommen. Sie lässt heute Abend nichts anbrennen , dafür sorgt schon der elegante Plastiksessel am Grill. Zu den vielen mitgebrachten leckeren Salaten werden Wurst um Wurst , Kotelett um Kotelett verzehrt.

Nach und nach sind viele Seglerseelen versammelt und 1001 Geschichten werden ausgetauscht…..

  • weißt Du noch…
  • ach Du bist das….
  • lange nicht gesehen….
  • erzähl doch mal….
  • lass uns mal was machen ….

Lautes Lachen erschallt aus einem Biertischabschnitt, schon ergeben sich neue Klönschnack Gruppen, die davon auch partipizieren möchten. Das schöne, es ist Bewegung in der Sitzordnung, wir sind zwar alle älter geworden, aber nicht minder interessiert und flexibel. 

Ein „altes RVSW Mitglied“ schweigt und hört nur andächtig zu und zeigt auf Steuerbordbug seine Jahresringe wie ein alter Baum :-)

Die Nacht bricht herein, die Bierbänke tragen Ihre Gäste tapfer mit Fassung, auch nachdem diese immer näher zusammenrücken . Man glaubt es kaum wie viele Personen auf eine Bierbank passen, nur die statische Rechnung wurde ohne den Rasen darunter gemacht und schon dringen die Beine tief in den Boden ein, um ihre Last abzuschütteln. Mit großem Gejuchze finden alle noch rechtzeitig wieder Halt.

in den Augen der jetzt feuchtfröhlichen Gesellschaft funkeln jetzt die Minilaternen die auf den den Tischen stehen. Eine besondere schöne friedliche Stimmung liegt in der lauen Nachtluft.

Licht AUS und ab nach Haus !
Morgen nur noch aufräumen !




Nachruf

Nichts ahnend haben wir uns am diesem Abend quasi zeitgleich von unserem sehr langjährigem Vereinsmitglied Hubertus Krause verabschiedet, der bis ins hohe Alter noch hier aktiv surfte und segelte und nun mit 92 Jahren nur noch sein gerades Kielwasser zurücklässt.

 

 



 

Die Opti-Spaßtage 2019 fanden dieses Jahr zum ersten Mal am Anfang der Ferien statt, ein Zeitpunkt, an den sich alle erst noch gewöhnen müssen. Spaß gemacht hat es trotzdem, offenbar auch Florian Sötje von den Kieler Nachrichten, vom dem dieser Beitrag stammt:

Erste Schritte für kleine Segler

Pinne, Mast, Segel und der launische Wind: Zum 18. Mal probierten sich Nachwuchssegler im Rahmen der Opti-Spaß-Tage des Ruder- und Segelvereins Westensee auf dem Wasser aus. Und dazu gehört nicht nur ein Überblick über die Begrifflichkeiten des Segelsports, sondern auch eine Portion Geduld.

Peitschte der Wind am Vortag noch über den Westensee, füllt die Segel heute nur ein laues Lüftchen. "Wir müssen alle mal pusten", scherzt Zoe (9). Mia (11) fordert Starthilfe von Thorsten, Sportwart beim Ruder- und Segelverein Westensee (RSVW), der den Nachwuchsseglern vom Motorboot aus Tipps gibt. "Die Bedingungen sind für die Gewöhnung gar nicht schlecht", sagt er. Denn für die Acht- bis Elfjährigen ist es heute der erste Tag auf dem Wasser. "Es ist ein Angebot für Kinder, die das Segeln lernen wollen. Von daher starten sie alle auf dem gleichen Niveau und gehen gleich unbedarft an die Sache heran", sagt Stefan Beuster, der den viertägigen Opti-Spaß seit Jahren organisiert.

Theorie gehört dazu, wird aber nicht überstrapaziert

Das RSVW-Event startet jedes Jahr mit der Theorie und Trockenübungen an Land. "Erstmal geht es um die Grundkenntnisse und Bestandteile des Bootes", sagt Jugendwart Jakob Lübbe, der die Kinder seit ein paar Jahren beim Ferienangebot das Segeln lehrt. An Land werde zunächst geübt, mit welcher Hand man Pinne und mit welcher man die Schot greift oder wie man den Kurs verändert. "Wir strapazieren die Theorie aber auch nicht über", sagt Lübbe.

Kinder werden schnell sicherer

Am besten lernen die Segelanfänger auf dem Wasser. Sport- und Jugendwart begleiten die ersten Schritte auf dem Wasser vom Motorboot aus, zeigen an, wie die Bojen angesteuert und die Wende gefahren werden soll. Vor Wasser und Wind sollten die Kinder Respekt haben, aber keine Angst, sagt Lübbe. "Wir geben gleich Rückmeldung. Die Kinder lernen aus ihren Fehlern, sie werden sicherer und nach der fünften Runde läuft das", weiß der Jugendwart aus Erfahrung.

Mia (11) findet auch das Auf- und Abbauen "cool"

Und es läuft - wenn auch langsam, der schwache Wind fordert vom Segelnachwuchs vor allem Geduld. Die längste Ausdauer beweist Luise (8), die auch dann noch ihre Bahnen zieht, als Paul (9), Leo (10) und Maxi (9) ihre Segel gegen Paddel eingetauscht haben und zur Wasserschlacht aufrufen. Später an Land legen die Segelanfänger ihre Ausrüstung ordentlich zusammen. Für Mia ist auch dieser Teil des Segelns "cool". "Es ist wichtig, dass man weiß, wie man auf- und abbaut und wie die einzelnen Teile heißen", sagt sie.

Geputzt werden die Boote auch noch. "Das gehört zum Segeln dazu", sagt Stefan Beuster. Traditionell endet das Ferienangebot am Sonnabend mit einem Grillfest und dem Vorsegeln für die Eltern. Bleibt den Nachwuchsseglern nur eines zu wünschen: etwas mehr Wind.

 

Der RSVW hat zwei neue Ruderboote an den Nordsteg gelegt, eines (das beigefarbene größere) liegt im Wasserr, das kleine rote auf der Wiese. Die Boote können von allen Veriensmitgliedern genutzt werden! Vielleicht habt Ihr ja einfach mal Lust, ein bisschen auf den See zu fahren, um  die Abendstimmung zu genießen, oder auch beim Trainung zuzusehen, oder, oder... Bitte tragt Euch ein, wenn Ihr die Boote nutzen möchtet und achtet darauf, nicht ohne Schwimmweste auf den See zu gehen. Die Benutzung ist auf eigene Gefahr, der Verein übernimmt keine Haftung!

Jakobs Tipp ist eigentlich richtig gut: „Wenn Du über die rechte Schulter guckst und Du siehst die Tonne, dann kannst Du wenden!“ Aber  zwischen Boot, Schot und Pinne auch noch  die rechte Schulter zu finden - da muss manch eine/r erstmal nachdenken…. Doch  die Wenden klappen immer besser, und was drei Tage vorher mit ein bisschen Theorie und ersten Paddelübungen begann, funktioniert am Samstag schon richtig gut. Und der Wind machte es den Jungseglern  am letzten Tag  auch nicht leicht, denn sie mussten ihn suchen, und dann nutzen, wenn er da war. Und wo war denn nun die Tonne? Die hatten die Trainer schon wieder verlegt, denn der Wind drehte gern und viel….

16 Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Grundschulen waren bei den inzwischen schon legendären Opti-Spaßtagen dabei, und erarbeiteten sich von den allerersten Grundlagen bis zum Segeln eines vorgegebenen Kurses den Spaß am Boot. Wie immer bildete das fast schon routinierte Vorsegeln und dann Abriggen der Boote unter den Augen der beindruckten Eltern den Abschluss der Segeltage. Liebevoll gestaltete Urkunden (danke, Norbert!) belohnten jeden einelnen Teilnehmer, bevor sich alle am Grill stärken konnten.

So manches „das möchte ich weitermachen“ war zu hören, und so hoffen wir, den  oder die einen oder andere kleinen Segler/in  auch weiterhin auf dem See zu sehen! Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren und Helfer, allen voran Stefan Beuster, Thorsten Nielsen und Jakob Lübbe!

Wer  auf dem Westensee rudern, paddeln, surfen oder segeln möchte, muss Mitglied im RSVW sein, so wie es in der Vereinbarung mit den Seeeigentümern seit vielen Jahren vorgesehen ist. Nach Überweisung der Seebenutzungsgebühr und einem Abgleich mit der Mitgliederliste des RSVW erfolgt der Versand der Seebenutzungsplaketten, die deutlich sichtbar am Boot anzubringen sind. Den Versand der Plaketten übernimmt seit April diesen Jahres der Verein, bei Fragen  wendet Euch deshalb bitte direkt an uns.

Es war mal wieder soweit: 14 Kinder aus den umliegenden Grundschulen lernten bei den nun schon zum 15. Mal stattfindenden Opti-Spaßtagen die Anfänge des Segelns.

 

Stefan Beuster und Thorsten Nielsen organisierten und leiteten den Segelspaß für die Schüler und zahlreiche Jugendliche aus dem Verein halfen an Land und auf dem Wasser mit. Und wie immer wuchs mit jedem Tag das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Am Ende stand dann wieder das Absolvieren eines festgelegten Kurses, und die Tonnen wurden geradezu mit Routine umrundet. Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen, ihre Kenntnisse im Opti und später in den vereinseigenen Jollen zu erweitern und beim Jugendsegeln echte Segler zu werden!

Mehr Bilder zu den Opti-Spaßtagen 2016 gibt es in der Gallerie.